Bahnstadt Nürtingen

Städtebauliche und freiraumplanerische Entwicklung zur Vernetzung der umliegenden baulichen Strukturen

städtebaulicher und freiraumplanerischer Wettbewerb mit Ideenteil, 2017


Schwarzplan


Freiraum und Vernetzung

 
Erschließungsstruktur                                  Nutzungsstruktur


Lageplan

Ausgangspunkt der städtebaulichen Idee ist eine durchgehende Freiraumsequenz, die als Abfolge von öffentlichen Grünräumen in Ost-West Richtung die drei Bereiche des Bahnstadtareals  zu einer Einheit zusammenfügt. Als öffentlicher Raum verkörpert dieses Parkband sowohl die Lust auf Stadtraum als auch die Sehnsucht nach dem Naturraum.

Der Urbane Park schafft als gebaute Grünanlage attraktive und innenstadtnahe Aufenthalts- und Erholungsangebote im direkten Bahnhofsumfeld. Ein Teil der Plochinger Straße wird aufgegeben und schafft als Ruderalpark nördlich der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule als Sukzessionsfläche wohnungsnahe Freiraumangebote im östlichen Bereich.

Die Plochinger Straße wird verlegt und als neue urbane Achse mit einer Abfolge begleitender und überspannender Plätze interpretiert. Während im Norden und Süden kleine Platzsituationen mit publikumsorientierten Nutzungen Entréesituationen in die neue Bahnstadt formulieren, bildet am Gelenk zur Ost-West Verbindung der Platz am Mobilitätszentrum die zentrale Begegnungszone und den Übergang zu Ruderalpark, Saubachweg und unter den Bahnlinien hindurch zum Bahnhofsplatz.

Diese Freiraumstruktur gliedert als stabiles Gerüst identitätsstiftender öffentlicher Räume das neue Quartier und vernetzt es untereinander und mit seiner Nachbarschaft. Es entsteht ein feinmaschiges und sehr durchlässiges System verschiedener Freiräume.

Entwurf: 2017
Fläche: 10,5 ha
Programm: Städtebauliche und freiraumplanerische Entwicklung zur Vernetzung der umliegenden baulichen Strukturen
Auftraggeber: Stadt Nürtingen
Freiraum: SIMA | BREER Landschaftsarchitektur, CH

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