Dichterviertel Nord

Städtebauliche Aufwertung für ein innerstädtisches Quartier in Ulm

Städtebaulicher Planungswettbewerb 2013, Anerkennung

Das Dichterviertel in Ulm eignet sich aufgrund seiner Lagegunst hervorragend als attraktiver Standort für Wohnen und Arbeiten. Die enge Vernetzung mit der Innenstadt und die Optimierung der verkehrlichen Anbindung bilden den Anlass für eine grundlegende Aufwertung des Dichterviertels und die Schaffung eines gemischten urbanen Stadtquartiers mit hoher Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Das bisher ungenutzte Potenzial des Flussraums der kleinen Blau erweist sich, zusammen mit der Stärkung des Westglacis, als große Chance für eine nachhaltig identitätsstiftende Entwicklung.

Die städtebauliche Neuordnung ermöglicht im Süden des Quartiers die Schaffung einer Grünen Fuge zwischen der verbreiterten kleinen Blau und der Bleichstraße. Diese bietet als Quartierspark das dringend benötigte Angebot an qualitativ hochwertigem Freiraum und Erlebbarkeit des Flussraums. Durch seine Lage an der Schnittstelle zwischen Bestandsstrukturen und den Entwicklungsflächen wird dieser Park mit seinen offenen Grünflächen, Fuß- und Radwegen zur neuen Mitte des Dichterviertels.

Basierend auf dem bestehenden Erschließungsnetz entsteht auf dem Areal nördlich der kleinen Blau eine differenzierte Baustruktur aus sechs kompakten Stadtblöcken. Grundbausteine dieser Blockstruktur sind vielfältige städtische Haustypologien auf ihren Parzellen, die sich jeweils um einen kollektiv nutzbaren Innenhof gruppieren.

Entwurf: 2013
Fläche: 7 ha
Programm: Städtebauliche Aufwertung für ein innerstädtisches Quartier
Auftraggeber: Sanierungstreuhand Ulm
Freiraum: raumspielkunst, Stuttgart, bauchplan ).(, München/Wien

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