Hochstapler

392 studentische Wohneinheiten mit Läden, Dienstleistungen und Kindertagesstätte im Minergie-Standard 16.800 m2 BGF in Zurich

Internationaler Realisierungswettbewerb 2008


Schnittstelle zwischen Stadt und Hochschule


Grundriss Erdgeschoss

Die Herausforderung des Projektes bestand darin den Ort zu mitzugestalten, an dem der internationale wissenschaftliche Nachwuchs beste Vorraussetzungen für das Studieren zur Verfügung gestellt bekommt. Der Hochstapler besetzt am exklusiven Rand der Science City am Hönggerberg die physische Schnittstelle zwischen Stadt und Universität. Mit seiner repräsentativen Gestalt wird der Hochstapler zum Aushängeschild für studentisches Wohnen an der ETH im globalen Wettbewerb der Science Cities.

Ausgehend von einer baufeldbezogenen Blockrandbebauung entsteht durch Drehen und Klappen ein skulpturaler Block, ein städtebaulicher Hybrid aus Solitär und klassischem Stadtbaustein. Der Entwurf entspricht mit seiner Komposition aus zwei unterschiedlichen Baukörpern dem Masterplan „Science City“ und ist präzise auf das Baufeld zugeschnitten. Dank seiner markanten Höhe entwickelt der Hochstapler einen starken Identitätsimpuls für die Science City und stärkt deren Profil.

Der Hochstapler bietet einen grandiosen Panoramablick über die gesamte Stadt. Seine Massstäblichkeit setzt ein klares Zeichen für den Ort. Der zentrale Sommergarten im Hof ist das Zentrum gemeinschaftlicher Aktivitäten. Um ihn herum gruppieren sich alle Gemeinschaftsräume der Wohngruppen.

Der Hochstapler ist ein Holzstapel im besten Sinne. Mit insgesamt 10 Geschossen ist der Hochstapler ein Hochhaus und damit der Prototyp des neuen, industriellen Holzbaues, der die Leistungsfähigkeit des Baustoffes unter Beweis stellt.

Entwurf: 2008
Fläche: 5,7 ha
Programm: 392 studentische Wohneinheiten mit Läden, Dienstleistungen und Kindertagesstätte im Minergie-Standard 16.800 m2 BGF
Auftraggeber: ETH Immobilien
Partner: metris Architekten Andreas Bartels Thorsten Erl
Berater: Ernst Basler + Partner AG, Zürich
Ingenieur: Wagner Zeitter Bauingenieure, Wiesbaden
Freiraum: Glück Landschaftsarchitektur
Kosten: 18,000.000 EURO

Leave a comment

Subscribe Scroll to Top